Thai Massage Berlin
Wirkungsweise und Techniken

Traditionelle Thai Massagen in Berlin

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Wirkungsweise und Techniken der Thaimassage

Der Begriff Massage kann grundsätzlich als mechanische Beeinflussung der Haut, des Bindegewebes und der Muskulatur beschrieben werden. Reize wie Dehnung, Zug und Druck wirken auf der behandelten Stelle des Körpers. Die Thaimassage besteht aus: passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisation und Druckpunktmassagen. Die traditionelle Thaimassage wird durchgeführt indem der Patient vollständig bekleidet - jedoch ohne Schuhe, Socken und Schmuck - auf dem Boden auf einer Matte liegt. Traditionell dauert die Thaimassage 2 ½ Stunden. Wahlweise kann man auch kürzere Zeiten und Teilmassagen vereinbaren. Die Hauptelemente der Thaimassage sind sanfte Dehnung und rhythmischer Druck mit Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen.

Das ayurvedische System der über 70.000 Energielinien des Körpers bildet das Fundament der Thaimassage. Zehn dieser Linien werden bei der Thaimassage besonders angesprochen. Auf den Energielinien liegen die Marma- oder auch Energiepunkte, welche den Körper (nach der ayurvedischen Lehre) mit Lebensenergie (auch Prana genannt) versorgen. Diese Lebensenergie kann über die Atmung in den Körper gelangen. In der Thaimassage wird durch die verschiedenen Dehnpositionen erreicht, dass die Muskulatur mehr Sauerstoff verbraucht. Damit einhergehend erfolgt bei der Thaimassage eine Anregung zur tieferen und bewussten Atmung. Intensive Druckmassagen erzeugen den gleichen Effekt. Durch das tiefe Atmen wird die Entspannung und Regeneration gefördert.

Wie bereits erwähnt, durchziehen zehn ausgewählte Energielinien nach der ayurvedischen Lehre den Körper. Darauf möchten wir jetzt noch näher eingehen. Über unser westliches Verständnis von Transportwegen im Körper hinaus, existieren im östlichen Wissen weitere Bahnen und Informationsträger: die Energiebahnen. Diese verbinden die Organe des Körpers, die uns bekannten Transportsysteme wie Muskeln, Sehnen, Bänder, Blut- und Lymphbahnen mit den Nerven und der Psyche. Die Energielinien der Thaimassage ähneln den in Indien gebräuchlichen Energielinien: Sen Sumana, Sushumna nadi, Sen Ittha, Ida nadi, Sen Pingkhla und Pingala nadi. Sie transportieren die Lebensenergie (Prana) und verzweigen sich in feine Vernetzungen durch den ganzen Körper. Einige Energielinien verlaufen an der Hautoberfläche und sind gut durch Druck auf die Haut erreichbar. Andere liegen tiefer im Körper, um die Organe mit zu beeinflussen. Sie verlaufen meist in der Nähe von knöchernen Strukturen, dies dient zu ihrem eigenen Schutz. Zudem sammeln sich verschiedene Reflexpunkte in Reflexzonen. Dies geschieht zum Beispiel auf der Fußsohle. Sie kennen sicher die Fußreflexzonenmassage, bei der diese Punkte speziell bearbeitet und massiert werden und somit positive Auswirkungen auf den Körper festzustellen sind. Das Zentrum der "sen" (Energiepunkte Thaimassage) liegt rund um den Bauchnabel. Da neben den Energielinien auch die Muskeln, Nerven, Blutgefäße und Lymphbahnen beeinflusst werden, hat die Thaimassage eine umfassende Wirkung. Grundlage für die Thaimassage sind die Originaltafeln der zehn „sen“ aus dem Tempel Wat Po.

Mit der Thaimassage können unter anderem, folgende Beschwerden gelindert werden:

  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Übelkeit, Verstopfung und Durchfall
  • und auch Husten

Darüber hinaus regen die Druckpunktstimulationen der Thaimassage die Blutzirkulation an. Bei den Positionen, in denen die Beine angehoben werden, wird ebenfalls die Durchblutung gefördert und der Lymphfluss angeregt. Die sorgsamen Berührungen der Thaimassage lösen ein körperliches Wohlbefinden aus. Bevor Blockaden des Energieflusses sich seelisch und körperlich festsetzen, werden sie mit einer Thaimassage abgebaut. Vorteil gegen über anderen Massagetechniken ist: die lang anhaltende und ganzheitliche Wirkung der Thaimassage.

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