Thai Massage Berlin
Ursprung Herkunft Geschichte

Traditionelle Thai Massagen in Berlin

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Ursprung – Herkunft – Geschichte der Thaimassage

Wie der Name Thaimassage bereits vermuten lässt, befindet sich der Ursprung dieser traditionellen Massagetechnik im Südosten von Asien - in Thailand aber insbesondere auch in Indien. Die schriftliche Überlieferung erfolgte ursprünglich auf Palmblättern und wurde im Jahr 1832 auf 60 Steintafeln graviert. Diese sind im Tempel Wat-Pho in Bangkok zu besichtigen. Grundlage der Thaimassage ist die ayurvedische Medizin. Diese entstand vor mehr als 2500 Jahren in Indien. Die Yogaelemente, welche in der Thaimassage integriert sind, verweisen ebenfalls auf den indischen Ursprung. (sie nennen sich im Übrigen: Fisch, Pflug, Brücke, Zange usw.) Zu Lebezeiten des „Budda“ (Prinz Siddharta Gautama) hatte dieser einen Wegbegleiter und Freund, der Männer hohen Ranges und die Mönchsgemeinde ärztlich betreute. Es war der Leibarzt Javika Kumar Bhacca, der Begründer der Thaimassage. Dieser findet in verschiedenen bedeutenden Schriften der buddhistischen Lehre mehrfach Erwähnung. Auch wird er als „Vater der Medizin und Massage“ in einer Andacht zu Beginn der Thaimassage erwähnt.

Es wird vermutet, dass pilgernde oder übersiedelnde Mönche im 3./2. Jahrhundert v. Chr. die Thaimassage von Indien mit nach Thailand brachten, da sie seit Jahrhunderten in deren Klöstern praktiziert wird. Heutzutage gibt es in Indien die indische Yogamassage oder die ayurvedische Massage, demzufolge hat das Wissen um die Kunst der Thaimassage vermutlich mit dem Buddhismus den indischen Kontinent verlassen. Dass die traditionelle Thaimassage auch heute noch mit dem Buddhismus verbunden ist, kennzeichnet sie dadurch, dass die Thaimassagen mit dem in der buddhistischen Lehre gebräuchlichen Begriff „Metta“ (liebende Güte) durchgeführt werden. Die Thaimassage findet stets im Zustand der Achtsamkeit und des Mitgefühls statt.

Zusätzlich zu den Grundelementen der Thaimassage wurden im Laufe der Jahre auch Elemente der Chinesischen Heilkunde integriert. Die Grundsätze der Thaimassage wurden im Budda-Tempel Wat Pho in Bangkok an den Wänden eingraviert, dort befindet sich auch bis zum heutigen Tag die renommierteste Massage-Schule der Welt für die Traditionelle Thaimassage.

Die Thaimassage wird auch als Nuad Phaen Boran bezeichnet. Dies bedeutet: uralte heilsame Berührung. Nuad ist eine Synthese aus sanfter Bewegung, rhythmischer Akupressur, Reflexologie und einer Art „passivem Yoga“. Nach den verschiedenen Lehren wird die Thaimassage in zwei Stilrichtungen unterteilt: zum einen Nuad des Südens (kräftige Thaimassage) und zum anderen Nuad des Nordens (angenehmere Variante der Thaimassage). Die Heilmethoden des berühmten Arztes werden im westeuropäischen Raum auch Thai-Yoga-Massage genannt.

In Thailand ist die Thaimassage ganz selbstverständlich in den Alltag integriert, ob im familiären Umfeld, zur Regeneration in Krankenhäusern oder als Angebot für entspannungshungrige Touristen – wer nach Thailand reist, wird in irgendeiner Art und Weise mit einem Angebot einer Thaimassage konfrontiert.

Seit den neunziger Jahren wird die traditionelle Thaimassage auch in unserer westlichen Welt praktiziert. Harald Brust (auch Asokananda genannt) war einer der ersten Europäer, der die Thaimassage in unseren Breitengraden bekannt machte. In Deutschland findet man Einrichtungen wie Yogazentren, Wellness-Hotels und Privatpraxen, in denen Thaimassagen angeboten werden. Wer gerne im eigenen Zuhause entspannt werden möchte, hat Glück, denn es gibt auch verschiedene Anleitungen zum Selbsterlernen der Thaimassage. Zudem gibt es auch Therapeuten, die Hausbesuche abhalten und die Thaimassage in der eigenen häuslichen Umgebung durchführen. Wobei für eine umfängliche Entspannung anzuraten ist, sich vom häuslichen Umfeld mit Familie, Haushalt und Alltagsproblemen zu entfernen und die Thaimassage in einer "problemfreien Zone" zu genießen. Weitere Informationen finden Sie auf Wikipedia

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